Wasser in der Stadt: Brunnen, Fluss und Weiher
von inspired Redaktion
Salzburg ist eine Wasserstadt: barocke Brunnen auf den Plätzen, die Salzach als Achse und am Stadtrand ein Weiher mit Bergblick. Eine Runde für einen hellen Nachmittag.
Kaum eine Stadt inszeniert Wasser so selbstverständlich wie Salzburg. Diese Runde folgt ihm vom barocken Zentrum bis an den ruhigen Stadtrand. Bis zum Müllner Steg gehst du gemütlich, für den Weiher nimmst du am besten das Rad oder den Bus Richtung Leopoldskron.
Der Residenzbrunnen gilt als größter Barockbrunnen Mitteleuropas, und er ist der laute, repräsentative Auftakt. Ein paar Schritte weiter zeigt der Kapitelplatz die verspielte Seite: Die Kapitelschwemme war einmal die Pferdewaschanlage des Doms, heute rahmt sie die goldene Kugel mit dem Mann obendrauf.
Danach hältst du dich flussabwärts am linken Ufer. Der Müllner Steg ist die Fußgängerbrücke mit dem besten Altstadtblick, besonders am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Festung anstrahlt. Wer mag, hängt hier den klassischen Abstecher ins Bräustübl an.
Den Schlusspunkt setzt der Leopoldskroner Weiher: Schloss, Wasserfläche und Untersberg in einem Bild, dazu Spazierwege am Ufer. Im Sommer ist das die ruhigste Abendkulisse der Stadt, im Winter eine der stimmungsvollsten.