Ein Nachmittag in Riedenburg
von inspired Redaktion
Nah an der Altstadt und trotzdem abseits der Ströme: über die Festung auf den Mönchsberg, Aussicht beim Museum der Moderne, dann hinunter nach Riedenburg zu Kaffee und Feinkost.
Riedenburg liegt direkt hinter dem Mönchsberg und wird von den meisten Besuchern nie betreten. Genau das macht diesen Nachmittag aus: Du startest mitten im berühmten Salzburg und endest dort, wo die Stadt ihren Alltag lebt. Alles ist zu Fuß machbar, rund vier Kilometer mit einem Anstieg am Anfang.
Von der Festung aus nimmst du nicht den Weg zurück in die Altstadt, sondern bleibst oben: Der Höhenweg über den Mönchsberg gehört zu den unterschätztesten Spazierwegen der Stadt. Links fällt der Blick auf die Altstadtdächer, rechts öffnet sich immer wieder die Sicht Richtung Untersberg.
Am nördlichen Ende des Bergs steht das Museum der Moderne mit seiner klaren Sichtbeton-Architektur. Auch ohne Ausstellungsbesuch lohnt der Halt: Die Terrasse beim M32 ist einer der besten Fotopunkte der Stadt, Festung und Altstadt liegen dir in einer Linie zu Füßen.
Über die Richterhöhe steigst du auf der Rückseite des Bergs ab und stehst unvermittelt in Riedenburg. Hier wechselt der Ton: Wohnstraßen, Grätzelgeschäfte, kein Souvenir weit und breit. Zeit für eine Pause bei Brunos, dem Nachbarschafts-Café des Viertels.
Wenn du danach noch etwas mitnehmen willst, liegt Josef's ein paar Gehminuten weiter: Feinkost und Weine aus der Region, gut sortiert für ein Mitbringsel oder das Abendessen zuhause. Zurück in die Altstadt kommst du in zehn Minuten durch das Sigmundstor.