Ein Tag in Aigen und Parsch

von inspired Redaktion

Ein Tag in Aigen und Parsch

Zwischen Gaisbergfuß und Salzach liegen ein historischer Landschaftspark, zwei Wirtshäuser und ein Stadtpark mit Sandfläche. Ein Tag ohne enge Gassen.

Der Salzburger Osten wird selten mitgeplant, dabei liegt er nah. Zwischen Gaisbergfuß und Salzach reihen sich ein historischer Landschaftspark, ein Gasthof im ehemaligen Wirtschaftsgebäude eines Schlosses, ein Wirtshaus an der Aigner Straße und ein Stadtpark mit Sandfläche. Zusammen ergibt das einen Tag, der Bewegung und Einkehr abwechselt und ohne enge Gassen auskommt. Am einfachsten startest du oben in Aigen und arbeitest dich Richtung Fluss vor.

Der Aigner Park an der Lotte-Lehmann-Promenade entstand im 18. Jahrhundert im Umfeld von Schloss Aigen und wurde um 1800 als englischer Landschaftspark weiterentwickelt. Heute führt ein Wegenetz durch Waldhänge, Schluchten und Bachläufe zu Schauplätzen wie der klassizistischen Schleusenbrücke, der Kanzel und dem Badquellplatz. Der Felberbach ist dabei kein Randmotiv, sondern gestaltet den Park mit Höhlen und kleinen Wasserfällen. Seit 1980 steht der historische Kern als Geschützter Landschaftsteil unter Schutz, und Wege führen weiter Richtung Gaisberg.

Am Rand des Parks, in der Schwarzenbergpromenade 37, liegt der Gasthof Schloss Aigen im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Schlosses. Der Schwerpunkt der Küche liegt auf Rindfleisch von heimischem Biorind, das in Kupferkesseln zum Tischmoment wird, dazu kommen Tafelspitz, weitere österreichische Gerichte, vegetarische Optionen und Weine. Für unterschiedliche Anlässe gibt es Schlossstuben, Kaminstube, Gaststube und einen Kastaniengastgarten; die große Schlossstube ist für Feiern mit bis zu 100 Gästen vorgesehen. Prüfe vorab, an welchen Tagen geöffnet ist.

Weiter Richtung Stadt, in der Aigner Straße 4, steht das Steinlechner. Als Gasthaus ist der Ort seit 1844 belegt, heute verbindet er Wirtshausküche, Bar und einen saisonalen Biergarten. Auf der Karte stehen Wirtshausklassiker, bierige Schmankerln, saisonale Fassbiere sowie wechselnde Mittags- und Abendangebote, dazu vegetarische und vegane Gerichte. Gekocht wird mit regionalen Rohstoffen und biozertifizierten Fleischwaren aus der Region. Das Salzburger Tourismusverzeichnis führt drei Räume, Innen- und Außenplätze sowie Gruppenangebote; für Kinder gibt es Hochstühle und Kinderportionen.

Am Ignaz-Rieder-Kai endet der Tag im Volksgarten. Die heutige Parkfläche geht auf eine Umgestaltung von 1898 zurück, die jüngere Neugestaltung wurde 2022 abgeschlossen. Heute liegen dort Beachvolleyball, eine Fitness- und Calisthenics-Anlage, eine Boulderwand, Ballspielwiese, Soccer-Käfig, Streetball, Motorikgeräte und ein großer Spielplatz mit Wasserangebot. Der SalzBeach bringt rund 1.000 Quadratmeter Sand samt Kiosk in die Grünanlage, dazu kommen ein Teich mit Springbrunnen und Sitzstufen. Die Stadt nennt außerdem geschützte Amphibien, Reptilien und Fledermäuse als Teil des Parklebens.

Der Tag lässt sich in beide Richtungen gehen. Von oben nach unten beginnst du mit Park und Wald und endest am Wasser, umgekehrt startest du sportlich und schließt mit einem langen Essen. Beide Varianten funktionieren mit Obus und S-Bahn. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, plane den Volksgarten großzügig ein, das Angebot dort reicht vom Wasserspielplatz bis zur Boulderwand. Und wenn du weitergehen willst: Vom Aigner Park führen Wege direkt in Richtung Gaisberg.

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